Drei interessante Biographien, die wirklich zum Lesen taugen

Lesen ist ein interessanter und oft berührender bzw. lehrreicher Vorgang, der den Leser in seinen Bann ziehen kann. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Inhalt des Buchs durch Übertragung auch etwas mit der eigenen Geschichte bzw. der historischen Epoche zu tun hat, in der man lebt. Biographien erfreuen sich von daher nach wie vor großer Beliebtheit, denn aus der Sicht eines “Prominenten”, ob es ein Künstler oder Politiker ist, erhält man auch eine neue Sicht auf sein eigenes Leben.

Auch das Leben von Personen, die in einem anderen Land leben, kann von großem Interesse für den Leser sein, und hier sind es oft Hollywood-Größen, die für viele Menschen Erinnerungen an schöne Kino- oder Filmabende hervorrufen.

Bud Spencer, den man vielleicht vordergründig als Spaßvogel wahrnimmt, wird aufgrund seiner Biographie zu einer ganz interessanten, vielseitigen Person, die über viele Kontakte zu spannenden Zeitgenossen verfügt, die man wiederum auch mit neuen Augen sehen kann. Natürlich ist bei Schauspielern immer auch ein bisschen Klatsch dabei, den man als Leser aber gerne liest. Es kochen eben doch alle nur mit Wasser!

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Prominente, wie Steve Jobs, die schon beinahe eine Aura des Supermanns umgibt, werden in ihren Biographien auch menschlicher. So klein hat eben auch der Chef des Apple-Konzerns einmal angefangen; auch er hatte einmal Zweifel, wurde abgewiesen, nicht ernst genommen. Genau das, und der Glaube an sich, seine Ideen, haben ihn aber auch stark und erfolgreich gemacht. Aber auch nicht zu vergessen, auch ein ganz Großer kann krank und schwach sein, so dass sich aufgrund seiner Biographie insgesamt etwas tröstlich Menschliches heraus kristallisiert.

Der leider in diesen Tagen verstorbene Loriot wiederum ist ein Phänomen, das wohl typisch deutsch ist, und sein das Jahrhundert umspannendes Leben zeigt alle Höhen und Tiefen auf, die auch dieses Land durchlaufen hat. Loriot, so wird in der Biographie klar, war immer ein Beobachter, ein Chronist, der aber grundsätzlich wohlwollend auftrat. Interessant aber auch hier die ersten Anfänge, manche “Schlappe”. Bis er zum viel beachteten und extrem beliebten Cartoonisten und Schauspieler wurde, musste auch Loriot manche Kritik einstecken, die er aber fein in sein späteres Werk einzubauen verstand.

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