Klassische Homöopathie für den Mann

Männer gehen anders mit Krankheiten um als Frauen. Die Begegnung mit den Schwächen ihres eigenen Körpers ist für sie nicht nur ein physisches Erlebnis. Häufig bedeutet es für sie, dass sie Einschränkungen und Funktionsstörungen in sich tragen, auf die sie nach dem ersten Eindruck gar keinen Einfluss haben. Damit umzugehen ist der Ansatz, den die klassische Homöopathie bei der Behandlung berücksichtigt.

Männer werden nicht krank
Zumindest reden sie nicht gerne darüber, denn zum traditionellen Rollenverständnis gehören Stärke und ständige Einsatzbereitschaft. Auch wenn sich die Einstellung langsam wandelt, so ist dieses Bild noch stark verwurzelt. Erkrankungen gehören nicht dazu, besonders keine stressbedingten Schwächen. Aber sie sind vorhanden und verstärken sich, je länger sie ignoriert oder verschwiegen werden.

Oft reagieren Männer auf die Belastungen durch Familie und Beruf Störungen des Herz-Kreislaufsystems. Sie bekommen Schlafprobleme oder Erkrankungen des Bewegungsapparates. Die Blase funktioniert nicht mehr zuverlässig. Eine Einschränkung, die ebenso spät ausgesprochen wird wie eine erektile Dysfunktion.

Die schnelle Lösung
Lassen sich die Erkrankungen auch mit Selbstbehandlung nicht mehr vertreiben, folgt häufig der widerwillige Gang zum Arzt in der Erwartung, nun sofortige Hilfe zu bekommen. Am besten ein Rezept, einige Pillen und sofort muss der Mann wieder funktionieren. Das Erlebnis, wenn diese Form der Beseitigung nicht funktioniert, ist zusätzlich bedrückend und verstärkt häufig die Selbstzweifel und negativen Gefühle.

Es ist schwer, damit umzugehen, auch wenn sich das Image des immer starken Mannes bereits gewandelt hat. Am Ende werden die Beschwerden dann einfach wieder ignoriert, während sich das allgemeine Befinden immer mehr verschlechtert.

Der homöopathische Ansatz
Jede Beeinträchtigung des Wohlbefindens hat ihre eigenen Ursachen, die sich aus der Gesamtheit eines Menschen ergeben. Nur ein Symptom zu behandeln bedeutet nicht, für wirkliche, dauerhafte Heilung zu sorgen. Homöopathie sieht den Mann als Ganzes und versucht auch, ihn als Ganzes zu verstehen.

Wenn Männer körperlich aus dem Gleichgewicht geraten sind, dann gelingt eine Wiederherstellung nur, indem ihre Beschwerden und ihr Leben wieder zusammengeführt werden. Ziel der Behandlung ist ein ganzheitlich wirkender Effekt, der die Ursachen der Krankheiten findet und dabei die Besonderheiten in den Lebensumständen jedes einzelnen Patienten berücksichtigt.

Noch ein Tipp: Aufgrund der vielseitigen medizinischen Wirkungsweisen und gleichzeitig wenigen Nebenwirkungen ist die Rosskastanie mittlerweile ein anerkanntes pflanzliches Heilmittel. Sie wurde 2008 als Arzneipflanze des Jahres ausgezeichnet.

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