Mit gesellschaftlichem Engagement die Karriere fördern

Zeugnisse und Referenzen sind für die Karriere wichtig. Immer stärker achten Personalchefs auf Soft Skills, wozu sie auch das soziale Engagement ihrer Bewerber rechnen. Soziales Engagement ist ein Indiz für Teamfähigkeit und für die Bereitschaft, sich in die Lage Dritter zu versetzen.

Soziales und gesellschaftliches Engagement ist heute ein wesentlicher Baustein der Karriereplanung. Wenn Du Dich außerhalb Deiner Arbeitswelt engagierst, beweist Du soziale Kompetenz und diese zählt zu den neben Deiner beruflichen Erfahrung und den hervorragenden Zeugnissen ebenfalls wichtigen Soft Skills. Die Art Deines sozialen Engagements kannst Du selbst wählen. Ob Du einen Sportverein förderst, Dich am Besuchsdienst eines Seniorenwohnheimes beteiligst oder Patenschaften übernimmst, bleibt Dir alleine überlassen. Die aktive Mitarbeit in Deiner Religionsgemeinschaft zählt ebenso zum gesellschaftlichen Engagement, eine mögliche ehrenamtliche Mitarbeit in der Gewerkschaft solltest Du allerdings nur bei einem gewerkschaftsnahen Arbeitgeber allzu deutlich herausstellen.

Natürlich musst Du Dein soziales Engagement kommunizieren, damit es Deiner Karriere förderlich ist. Bei einer Bewerbung kannst Du es beiläufig in den Lebenslauf einfließen lassen, ohne es zu ausführlich zu beschreiben. Während des Vorstellungsgespräches will Dein künftiger Chef Dich kennen lernen, so dass er nach Deinen Engagement fragen wird. Dann kannst Du ausgiebig darüber sprechen. Achte aber darauf, dass Du die beruflichen Fragen mindestens ebenso ausführlich beantwortest wie die Fragen nach Deinem gesellschaftlichen Engagement. Für die Karriere bei Deinem bisherigen Arbeitgeber ist es von Vorteil, wenn Du Informationen über ein neues gesellschaftliches Engagement unauffällig streust, so dass es Deinen Vorgesetzten zu Ohren kommt. Am einfachsten ist das, wenn Deine Firma selbst Patenschaften vermittelt. Entweder Du beteiligst Dich an einer bestehenden Patenschaft Deines Unternehmens oder lehnst bedauernd ab, da Du bereits eine eigene Patenschaftsverpflichtung eingegangen bist. In den meisten Betrieben erfolgt der Karrieresprung über eine Ausschreibung, so dass Du in Deinen Bewerbungsunterlagen für die besser dotierte und mit mehr Verantwortung ausgestattete Arbeitsstelle erneut Dein soziales Engagement erwähnen kannst.

Bild: © Gabriele Rohde – Fotolia.com

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