Rasiert or not Rasiert: Das ist die Frage!

Es gibt Fragen, die mussten sich unsere Väter niemals stellen. Fragen wie: “Ist mein Bachelorabschluss so viel Wert wie Kai Uwes Diplom?” oder “Kauf ich mir eher nen Benziner doch lieber ein Hybrid Auto?” und die schlimmste Frage von allen: “Trag ich unten ohne oder doch lieber mit – Haaren?”

Seit über einem Jahrzehnt stellt sich meine Generation die Frage und findet keine Antwort. Sicher, es gibt ein paar unter uns, für die ist alles ganz einfach. Sie rasieren und zupfen, – oh Schmerz -, sie schneiden und wachsen, (nicht verwechseln, es geht hier um die Haarentfernung mit Heißwachs.)

Doch was ist mit uns, schweigender Mehrheit, die wir auf Frauen stehen, Motorräder mögen und unsere Autos tiefer legen?

Frauen, damit sind wir auch schon beim Stichwort. Warum sollten wir uns die intimsten Bereiche des Körpers rasieren, wenn nicht für sie. Die meisten stehen wohl auf haarlose Bällchen und außerdem sieht “ER” damit viel länger aus. Das ist ein Grund, ein wirklich Guter sogar.

Eine repräsentative Umfrage in meinem Bekanntenkreis ergaben, vier von fünf befragten Frauen geben an, es sei auch langsam Zeit, dass die Männer Hand an Ihr Schamhaar legen nur eine erklärt, Haare am … seien Ihr egal. Sie persönlich finde das, was Männer zwischen den Beinen haben ohnehin nicht so prickelnd. War wohl die falsche Frau. ;-)

Also wage ich den Selbstversuch und schon gibt es die nächsten Fragen. Rasur, trocken oder nass und was, wenn ich mich schneide? Ich darf gar nicht dran denken und setze mich etwas ungelenk auf den Badewannenrand. Einen Spiegel zwischen die Füße gelegt, etwas Rasierschaum, extra sensitiv aufgetragen und schon zücke ich das Rasiermesser und nähere mich meinen edelsten Teilen. Schweiß tritt mir auf die Stirn und läuft mir in die Augen. Dann ist es geschafft. Mein Atem beruhigt sich langsam und ich betrachte mein Werk. “ER” wirkt tatsächlich länger, mal sehen was meine Freundin dazu sagt. :-)

Bild:© Giuseppe Parisi – Fotolia

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