Welcher Grill darf es sein?

Jedes Jahr zur Grillsaison stellt sich die gleiche Frage. Womit grillt “Mann” am besten? Ist es wirklich so cool, mit Grillkohle herumzuhantieren? Oder doch lieber einen schicken Gasgrill und riskiert, dass man Vorträge über die Gefährlichkeit von Gas bekommt? Entscheidet man sich für einen Elektrogrill, ist man dann wirklich ein Weichei?

Tja Männer, egal welches Jahr wir schreiben, egal, was die Technik alles hervorbringt, Grillen ist nur cool mit einem Holzkohlegrill. Vergesst alles andere, sofort! Ein echter Mann braucht den Qualm, das Feuer, die Gefahr. Mit keiner anderen Methode ist Grillen so meisterlich. Ein Gas- oder Elektrogrill ist etwas für Fernsehköche und Frauen, nicht aber für einen echten Grillmeister. Lieber Ärger mit den Nachbarn wegen der Rauchentwicklung, als ein Warmduscher am Grill. Ein Gas- oder Elektrogrill mag zwar praktisch sein, aber das war es dann auch schon an Vorteilen. Ein paar wichtige Regeln beachten und auch Du wirst zum perfekten Grillmeister am Holzkohlegrill.

Welcher Grill darf es sein?

Nein, wir reden hier nicht mehr davon, welche Brennstoffsorte du nimmst, sondern welchen Grill. Es gibt Schwenkgrills und Kugelgrille, Säulen- und Schwenkgrille. Am besten ab in den nächsten Baumarkt und umgeschaut. Wer noch gar keine Ahnung hat, nimmt lieber keinen Ferrari unter den Modellen. Da sind dann zu viele Details, die beachtet werden müssen. Also lieber überlegen, für wie viel Fleisch soll der Grill reichen? Eine dementsprechend große Grillfläche muss vorhanden sein. Der Grillrost sollte mindestens dreifach verstellbar sein. Achte darauf, dass der Grill eine gute Standfestigkeit hat. Nichts ruiniert eine Grillparty mehr, als ein Grill der umfällt, ganz davon abgesehen, dass es auch noch gefährlich ist. Eine gute, regelbare Luftzufuhr sollte der Grill auch haben.

Dann brauchst du nur noch Holzkohle, Grillanzünder, Grillbesteck und einen Blasebalg. Finger weg von Spiritus zum Anzünden! Der Grill wird mit Grillkohle gefüllt, ein Grillanzünder in kleine Teile zerbrochen und zwischen der Kohle verteilt. Streichholz dran und los geht das Vergnügen. Bis die Kohle heiß genug zum Grillen ist, vergehen schon mal zwanzig bis dreißig Minuten. Mit dem Blasebalg vorsichtig Luft zufächeln. Aber bitte nicht direkt den Schlauch in die entstehende Asche halten. Mit ein bisschen Übung bekommst du wunderbare Glut, ohne allzu viel Rauch. Dann ein Probestück Fleisch auflegen, dieses muss direkt anfangen zu zischen, denn nur dann ist die Temperatur hoch genug. Umdrehen nicht vergessen und gerne einmal anschneiden, um zu schauen, ob das Fleisch schon gar ist.

In diesem Sinne, eine tolle Grillsaison!

Tipp –> Günstige Grills gibt es online bei Preistrend. In der Regel 10-20% günstiger als im Baumarkt.

Bild: © Gary Scott – Fotolia

About admin