Werdende Väter – 5 Tipps um die Nerven zu behalten

Juhuuuu, du wirst Papa! Glückwunsch. Freuen ist mehr als erlaubt, doch du kannst dir gar nicht früh genug bewusst machen, dass die Vaterfreude durchaus ab und an abrupt unterbrochen wird. Du kannst dir nicht vorstellen, wie so ein kleines, niedliches Würmchen etwas anderes als totale und andauernde Glückseligkeit bringen kann. Ja, genau! ?

Das Wichtigste am “Vater werden” ist der eigene Reality-Check:

1. Deine Frau ist schwanger und diese kleine Kugel, die sie vor sich herschiebt, zaubert nicht immer ein Lächeln auf ihr Gesicht. Mach dich auf Stimmungsschwankungen, Gejammer, Wutausbrüche und auf die Tatsache gefasst, dass Frau auch rückwärts essen kann, gefasst. Am besten du freundest dich schon ein wenig mit der Aussage “Yes Ma’am” an. Dann müsste weitestgehend Frieden herrschen.

2. Sie zieht die Schwangerschaft nicht alleine durch, auch du bist “schwanger”. Einfühlungsvermögen und Rücksichtnahme ist fortan das A & O. Wieso? Weil deine Laune in den nächsten Monaten von der Laune der zukünftigen Mutti abhängt. Zeige Interesse an der Schwangerschaft, lies ein Buch darüber und bereite dich zusammen mit ihr auf die Geburt vor. Wenn du genau weißt, was im Körper deiner Frau vor sich geht und gehen wird, nimmt das auch dir Nervosität und Ängste und du hast mehr Verständnis für ihre Launen.

3. Besuche zusammen mit ihr die Kurse für die Schwangerschaftsvorbereitung. Nur so kannst du sie im Kreißsaal effektiv physisch und psychisch unterstützen und stehst nicht nur als schmückendes, Foto knipsendes Beiwerk herum.

4. Wenn das Würmchen nach Hause kommt, beginnt das Bootcamp für Daddys. Macht euch einen Plan, wer an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit für das Baby zuständig ist – besonders nachts. Nur wer ab und an genügend Schlaf bekommt, behält die Nerven. Außerdem herrscht zwischen Mom und Pops mehr Harmonie, wenn sie sich die Arbeit, so gut es geht, fair aufteilen.

5. Bereite dich seelisch darauf vor, dass Sex in der nächsten Zeit zum Luxus wird, den man sich nicht mehr so oft leisten kann. Die Hormonumstellung und die neue Verantwortung für das Baby rauben deiner Lady oft die Lust. Je weniger du sie dazu drängst, desto öfter “kommst du zum Schuss”.

Und nicht vergessen: Am Tag der Geburt solltest du bequeme, nicht zu warme Kleidung tragen, genügend trinken und nicht vergessen zu essen. Männer, diese Regeln nicht beachten sind meistens die Kandidaten, denen es im Kreißsaal die Schuhe wegzieht. Und du willst doch nicht mittendrin schlappmachen, oder?

Bild: © Ursula Deja – Fotolia.com

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